Fußballerisch war es vielleicht nicht die Beste Leistung ,aber moralisch war es ein sehr starkes Zeichen.
In der aktuellen Situation, mit einigen Kaderproblemen, hat es das Team trotzdem geschafft, eine Mannschaft aufzustellen, die sich respektabel präsentiert hat. Vor allem, wenn man berücksichtigt, dass der Großteil der Jungs keinerlei Erfahrung bei Hallenturnieren hatte.
Gerade deshalb ist das Trainerteam sehr stolz auf die Mannschaft.
Darauf, dass alle alles andere beiseitegeschoben, ihre Freizeit geopfert und einen kompletten Sonntag in der Halle verbracht haben für insgesamt vielleicht 50–60 Minuten Spielzeit. Das ist absolut nicht selbstverständlich.
Aus solchen Tagen nimmt man nur das Gute mit:
Wir sind da. Wir sind zusammen.
Wir verlieren zusammen. Wir gewinnen zusammen.
Wir lachen, wir reden, wir tauschen uns aus -untereinander und mit anderen Menschen, die die gleiche Leidenschaft teilen wie wir: den Fußball.
Unabhängig von den Ergebnissen gilt:
Die Familien und Freunde, die hinter den Jungs stehen, können stolz sein,genauso wie wir es sind.
Am Ende bleiben Erinnerungen, und genau diese zählen.
Ob Sieg oder Niederlage unser Leben geht am nächsten Tag ganz normal weiter, außerhalb des Fußballs.
Deshalb: Diese Momente genießen. Es ist ein Privileg, sie erleben zu dürfen.
Bericht und Foto: Catalin Stefan-Löhr

